Bericht ‚Erster Naturschutztag des Filsgaus am 14.10.2017‘

Naturschutztag des Filsgaues, 14.10.2017. Foto: Rudi ArndtDieses Jahr hat der Filsgau des Schwäbischen Albvereins erstmalig einen Naturschutztag durchgeführt. Dieses Projekt ist ein klassisches Beispiel der Natur-und Landschaftspflege im Bereich zwischen Albtrauf und Albhochfläche. Nämlich eine Wacholderheide, also Kalkmager-Trockenrasen,  eingebettet zwischen einem Buchenmischwald an der Oberseite und einer breiten Feldhecke am unteren Rand.

Ein äußerst artenreicher Lebensraum der durch Verbuschung in der Fläche, vordringen des Waldrandes und verdrängen der Heckensträucher von durchwachsenden hohen Bäumen zu verschwinden drohte.

Umfangreiche Vorarbeiten waren erforderlich, die von erfahrenen Pflegefachleuten erbracht wurden, wie zum Beispiel das zurückdrängen des Waldrandes durch fällen auch größerer Bäume vom Forstrevier Bad Ditzenbach. Das entfernen von Büschen, einschließlich der zu dicht stehenden Wacholder aus der Fläche sowie die umfangreiche Heckenpflege und diverse Mäharbeiten übernahmen  Mitglieder der Ortsgruppe Gruibingen, die seit vielen Jahren größere Flächen pflegt.

Am Samstag 14.10. waren schließlich alle Mitglieder im Filsgau eingeladen, sich am abräumen des angefallenen Strauch- und Astwerks zu beteiligen und es aus der Fläche zu entfernen.

Bei strahlendem Herbstwetter kamen 12 Helfer, darunter auch der Gauvorsitzende, um mit unglaublichem Arbeitseifer die wirklich große Menge an angefallenem Material  zu beseitigen.

Tatsächlich wurde die ganze für diesen Tag vorgesehene Arbeit erledigt.

Anschließend gab es noch ein gutes Vesper in der Hütte der Gruibinger Ortsgruppe die freundlicherweise die Bewirtung übernahm.

Ich danke allen Helfern nochmals recht herzlich für ihren tollen Einsatz, denn Naturschutz ist nicht Selbstzweck sondern immer auch Schutz der Lebensqualität aller Mitmenschen!

Jürgen Fitzner

Gaunaturschutzwart im Filsgau